Was kommt in den Werkzeugkoffer? (Bild: ximena)
Was kommt in den Werkzeugkoffer? (Bild: ximena)

10 Dinge für den Werkzeugkoffer

Getreu dem Motto „es gibt immer was zu tun“ gehe ich nie ohne meinen Werkzeugkoffer fliegen. Nichts ist ärgerlicher, als am Flugfeld zu stehen und zuschauen zu müssen, weil das passende Ersatzteil oder Werkzeug nicht mit dabei ist. Passieren kann schließlich immer etwas, auch der erfahrenste Pilot ist nicht gefeit vor Schäden. Nur was braucht man wirklich alles vor Ort? In diesem Post lasse ich euch einen Blick in meinen Werkzeugkoffer werfen.

Warum ein Werkzeugkoffer?

Wenn ich meinen Werkzeugkoffer packe, dann habe ich ein einfaches Ziel: ich möchte die Schäden, die am häufigsten auftreten wenn möglich gleich vor Ort am Flugplatz reparieren können. Großteils fliege ich die sogenannten Schaumwaffeln – also Modelle, deren Teile aus aufgeschäumtem Kunststoff bestehen. Bricht da mal etwas, reichen meist ein paar Tropfen Sekundenkleber aus und kurz darauf kann es wieder weitergehen. Größere Reparaturen an meinem Holzmodell werde ich wohl am Flugplatz nicht durchführen – und hoffentlich werde ich sie auch generell nie brauchen. 😉

Das Equipment für umfangreiche Reparaturen möchte ich auch gar nicht immer mitschleppen. Für den Fall, dass wirklich etwas Schlimmes mit einem Modell passiert habe ich schon eine andere Lösung: ich fahre nie mit nur einem Modell zum Flugplatz!

Was ist denn nun im Werkzeugkoffer?

  1. Sekundenkleber und Aktivatorspray: Das sind wohl die wichtigsten Teile im gesamten Koffer. Damit lassen sich die meisten Schäden an den Schaumwaffeln sehr schnell und effizient beheben.
  2. Gewebeband und Stanleymesser: Manchmal muss schnell etwas befestigt oder verstärkt werden. Dafür eignet sich das Gewebeband prima und kann mit dem Messer schnell abgelängt werden.
  3. Schraubenzieher: Für das Montieren der Tragflächen brauche ich bei einigen Modellen einen Schraubendreher – deshalb ist das Set immer mit dabei.
  4. Inbusschlüssel: Den brauche ich, wenn mal ein Propeller zu wechseln ist. Ist der passende Ersatz dabei, ist er mit dem Inbusschlüssel und ein paar Handgriffen gewechselt.
  5. Seitenschneider / Kombizange: Mal verklebt der Sekundenkleber und ein anderes Mal verbiegt sich der Draht vom Fahrgestell – mit den beiden Werkzeugen im Koffer fühlt man sich einfach wohler. 🙂
  6. Kabelbinder: Immer praktisch, wenn es etwas zu fixieren oder abzusichern gilt.
  7. Akkuwarner / Akkutester: Seit ich wegen eines leeren Akkus eine Außenlandung mit beträchtlichem Schaden hatte, geht mir kein Modell mehr ohne Akkuwarner in die Luft.
  8. Luftschrauben: Vor dem Flugtag schaue ich immer, welche Modelle mitkommen. Entsprechend gebe ich vorher auch passende Ersatzpropeller in den Werkzeugkoffer, auch wenn ich sie zum Glück kaum noch brauche.
  9. Ersatzservos: Bisher ist es mir erst einmal passiert, dass ich wegen eines ausgefallenen Servos nicht mehr starten konnte. Da sie aber nicht viel Platz benötigen, sind immer ein paar Standard-Servos mit dabei.
  10. LiPo-Tasche: Damit sind meine Akkus immer vor der Sonne oder spitzen Gegenständen im Koffer geschützt und kullern nicht lose irgendwo herum.

Fazit

Alle Fälle und Probleme kann man mit einem kleinen Werkzeugkoffer ohnehin nicht abdecken. Aber bis jetzt bin ich mit dieser Ausstattung am Flugplatz ganz gut zurecht gekommen. Vielleicht wäre ein Gaslötkolben gelegentlich noch ganz praktisch, auch wenn es mir bisher erst einmal passiert ist, dass ich wegen eines kaputten Kabels ein Modell am Boden lassen musste.

Wie haltet ihr das? Was nehmt ihr alles mit zum Fliegen in eurer Werkzeugkiste?

5 Antworten
  1. Jens
    Jens says:

    Hallo, interssanter Artikel oder besser noch interessanter Blog 🙂 Egal ob es nun beim Fliegen oder irgendwas anderes ist. Ich finde es immer wichtig, passendes Werkzeug dabei zu haben. Somit kann man immer schnell reagieren. Viele Sachen lassen sich in der Regel auch ganz einfach Vor Ort reparieren.

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  2. Micha
    Micha says:

    Interessant anzusehen welch spezielle Anforderungen eines Werkzeugwagens in Bezug auf sein Einsatzgebiet gestellt werden. Das Ergebnis bleibt dabei stets gleich, man mag seine Freizeit mit einem Hobby verbringen das einem Spaß macht.Bringt dabei Sorgfalt, ein wenig Ehrgeiz mit etwas Sportsgeist zusammen.

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  3. Felix
    Felix says:

    Interessanter Beitrag! Ein richtiger Werkzeugkoffer muss sauber, ordentlich und viel Platz haben. Jeder Hobby Heimwerker sollte sich ein gutes Modell zulegen, damit alles ordentlich verstaut ist.

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Trackbacks & Pingbacks

  1. […] bei dem man mit dem Akkutester den Ladestand kontrolliert. Außerdem fliege ich nie ohne einen Akkuwarner; damit bekomme ich rechtzeitig mit, dass der Akku leer […]

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