PowerUp 3.0 - Quelle: www.poweruptoys.com
PowerUp 3.0 - Quelle: www.poweruptoys.com

PowerUp 3.0 – damit heben Papierflieger ab

In einem früheren Artikel habe ich euch PowerUp 3.0 vorgestellt. Dabei ging es um ein Projekt bei Kickstarter, das Papierfliegern ein Upgrade verpasst und sie über ein Smartphone steuerbar macht. Der Zwischenstand vom November war schon sehr vielversprechend: einerseits was die Finanzierung anging und andererseits was die Erweiterungen bei Übertreffen des angepeilten Grundkapitals betrifft. Inzwischen ist das Projekt bei Kickstarter abgeschlossen und im heutigen Beitrag möchte ich zeigen, was aus der Unternehmung wurde.

Finanzieller Erfolg

Ganz ohne Frage ist das Projekt ein großer Erfolg: man wollte 50.000 US-Dollar einsammeln, um aus dem Prototypen ein Produkt zu machen. Insgesamt konnte man über 1,2 Millionen USD akquirieren – mehr als das 20fache des geplanten Betrags. Mehr als 21.000 Menschen haben PowerUp unterstützt. Mit dem gesammelten Geld wird die Produktion auf Schiene gebracht. Laut Projektinitiator Shai Goitein ist die Umsetzung der iOS-App fertig und die Verträge mit den wichtigsten Herstellern bereits unter Dach und Fach. Damit können Besitzer von iPad Minis, iPhone 4S, iPhone 5, iPhone 5S und iPhone 5C die ferngesteuerten Papierflieger nutzen. Aufgrund der hohen Summe wurden darüber hinaus noch weitere Features zur Umsetzung freigeschaltet.

Erweiterungen von PowerUp 3.0

Insgesamt drei Erweiterungen kommen hinzu. Die erste wurde durch Erreichen der 150.000 USD-Marke aktiviert und beinhaltet die Umsetzung für Android. Ob eine ähnliche Stabilität wie bei der Umsetzung für iOS erreicht werden kann werde sich zeigen, so Goitein.

Die zweite Erweiterung „Multi-Control“ ermöglicht es den Nutzern, mehrere Module mit einem Smartphone gleichzeitig zu steuern. Damit wird es möglich, einen Papierflieger mit mehreren Antrieben auszustatten und ihm mehr Schubkraft zu verleihen.

Mit Erreichen von 1 Mio. USD wurde die Erweiterung „Dog-Fight“ aktiviert, bei der nun zwei Papierflieger-Piloten gegeneinander in einem Dog-Fight gegeneinander antreten können. Wenn die beiden Flieger nah genug zueinander kommen, haben die Spieler die Möglichkeit den Gegner per App „abzuschießen“. Wer die schnellere Reaktion hat, bleibt in der Luft – dem anderen wird der Motor abgestellt.

Ausblick

Ich finde es wirklich faszinierend, dass in diesem Projekt so viel Kapital für ferngesteuerte Papierflieger akquiriert werden konnte. Das zeigt deutlich, dass Goitein mit seiner Idee eine Lücke gefunden und gut gefüllt hat. Habt ihr einen PowerUp bestellt? Welche Modellbauprojekte würdet ihr euch sonst noch auf Kickstarter wünschen? – am besten gleich eines starten, denn TGIF!

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