Fluglog für 2014

Fluglog 2014 – Viel fliegen trotz schlechtem Wetter

Ein Post für die Statistiker: Auch im letzten Jahr habe ich wieder fleißig ins Fluglog geschrieben, wie oft und wie lange ich Modellfliegen war. Seit 2013 schreibe ich nun mit und zum Jahreswechsel ist es wieder an der Zeit für eine Zwischenbilanz: Wie viel Zeit habe ich im letzten Jahr in der Luft verbracht und welche Modelle bin ich am meisten geflogen? Und wie viele Flugtage sind sich trotz des verregneten Sommers ausgegangen?

Warum ein Fluglog?

Anfang 2013 habe ich mit dem Fluglog begonnen – kurz gesagt weil ich es mich interessiert hat, auch ein paar Zahlen zu meinem Hobby Modellfliegen zu haben: wie viel Zeit verbringe ich als Modellpilot, wie oft bin ich gelandet, welche Modelle sind top und flop, uvm. Wer es genauer wissen will, findet unter Warum ich ein Fluglog schreibe mehr darüber.

Was 2014 geschah

Im vergangenen Jahr sind sich nur wenige Flugtage ausgegangen: ich war nur an 22 Tagen überhaupt Modellfliegen. Immerhin war ich an diesen Tagen insgesamt 13 Stunden und 59 Minuten mit meinen Modellen in der Luft. Was die Statistik heuer etwas retten konnte, war das Hallenfliegen: 4 Stunden und 18 Minuten reine Flugzeit sind dort zustande gekommen.

Verglichen mit 2013 war ich zwar an viel weniger Tagen Fliegen, aber dafür habe ich die Tage etwas länger ausgenützt (2013: 47 Tage mit durchschnittlich 35,5 Minuten Flugzeit, 2014: durchschnittliche Flugzeit: 38,1 Minuten). An diesen Tagen habe ich 124 Akkuladungen verflogen und bin insgesamt 385 Mal gelandet, das sind also 17,5 Landungen pro Flugtag oder 3,1 Landungen pro Akku.

Modelle

Von der Flugzeit her gesehen steht die UMX AS3Xtra auf dem Podest mit 3 Stunden 41 Minuten. Danach kommen die Multiplex Parkmaster 3D mit genau 3 Stunden und die Multiplex FunCub mit 2 Stunden 57 Minuten Flugzeit. Nachdem ich für die Halle keine große Auswahl habe ist klar, dass die AS3Xtra am meisten im Einsatz war. Auch wenn ich die beiden anderen Modelle sehr gern fliege finde ich interessant, dass sie fast komplett gleich auf liegen. Ich hätte eher das Gefühl gehabt, die Parkmaster wesentlich häufiger zu fliegen.

Zwei Modelle sind im Vorjahr nie vom Boden gekommen: die DJI F550 und die st model MX2. An den wenigen Tagen, die ich im Freien geflogen bin hatte ich die F550 einfach nie eingepackt und bei der MX2 steht noch eine Reparatur an – wenn es mal geklappt hat, war mir fliegen lieber als reparieren. 😉 Am wenigsten geflogen bin ich mit meinem Knurrus Maximus, der nur 1 Minute und 24 Sekunden in der Luft war, dazu genauer im nächsten Abschnitt „Schäden“. Mit der UMX Beast 3D bin ich zumindest auf 13 Flugminuten gekommen und mit dem Blade Nano CPX auf 16 Minuten.

Nach Landungen führt ebenfalls die UMX AS3Xtra mit 128 Bodenberührungen die Reihung an. Mit der Multiplex FunCub bin ich 70 Mal und mit der Multiplex Parkmaster 3D noch 53 Mal gelandet. Nur eine (sehr unsanfte) Bodenberührung gab es mit dem Knurrus Maximus. Die Axion Alpha kam nur 3 Mal heil auf den Boden zurück und der Blade Nano CPX ebenfalls nur 11 Mal.

Schäden

Letztes Jahr gab es nur einen nennenswerten Absturz: der Knurrus Maximus. Das Modell war gerade flugfähig aber noch nicht fertig aufgebaut – dennoch wollte ich den Knurrus mal ausprobieren. Kurz nach dem Start hat sich ein angeklebtes Servokabel gelöst und ist in den Propeller geraten. Der darauf unvermeidliche Absturz war wirklich spektakulär mit fliegenden Teilen in alle Richtungen. Schön wäre gewesen, wenn es wenigstens jemand gefilmt hätte. Glücklicherweise verzeiht EPP sehr viel und nach ungefähr einer Stunde Reparatur wäre der Knurrus wieder einsatzbereit gewesen. Allerdings will ich kein Risiko eingehen und das Modell erst mal wirklich fertig aufbauen, damit sich kein Kabel mehr lösen kann. 🙂

Abgesehen davon sind in der letzten Saison lediglich ein paar Kleinigkeiten passiert: Zwei Propeller sind zu Bruch gegangen, die Haube für die GeeBee musste ich einmal neu drucken, und einmal musste ich die Motorhalterung der Parkzone Pole Cat reparieren. Im Großen und Ganzen also war es echt eine harmlose Saison!

Fazit

Zu Beginn es Jahres hatte ich auf die wärmeren Tage gehofft und wollte mir die Winterkälte beim Fliegen nur selten antun. Leider ist der Plan zu warten nicht wirklich aufgegangen: der Sommer war bei uns sehr verregnet und es waren vor allem an den Wochenenden nur wenige Gelegenheiten fliegen zu gehen ohne nass zu werden. Deshalb bin ich im vergangenen Jahr seltener zum Fliegen gekommen als ich mir erhofft hätte, aber eines hat die Statistik noch ein wenig aufbessern können – die Idee, sich gelegentlich eine Halle zu mieten und eben Indoor fliegen zu gehen. Was nicht passt wird passend gemacht!

Was haltet ihr von der Idee mit dem Fluglog? Nur nutzlose Information oder doch auch spannend? Falls ihr auf den Geschmack gekommen seid, habe ich eine Vorlage für euch erstellt.

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