Schon in das Fluglog eingetragen?
Schon in das Fluglog eingetragen? - Quelle: http://www.flickr.com/photos/98060046@N05/

Fluglog 2013 – ein Resümee zum letzten Jahr

Anfang 2013 habe ich mich entschlossen, ein Fluglog zu beginnen. Darin wollte ich aufzeichnen wann und womit ich fliegen gehe, wie lange ich mit dem Modell in der Luft bin und wie oft ich mit den einzelnen Modellen gelandet bin. Ein Jahr später ist es Zeit für eine kleine Zwischenbilanz: das Fluglog hat sich aus meiner Sicht bewährt und offenbart einige spannende Zahlen mein Hobby betreffend.

Warum ein Fluglog?

Kurz gesagt finde ich es spannend, ein paar Aufzeichnungen zu meinem Hobby zu führen. Bei der Auswertung der Daten habe ich mich an einige lustige Geschichten erinnert oder auch festgestellt, dass die Reparaturen heuer preislich praktisch gar nicht ins Gewicht gefallen sind. Einen detaillierten Artikel zu meinen Beweggründen zur Führung eines Fluglogs findet ihr im Artikel Warum ich ein Fluglog schreibe.

Ein paar Fakten aus dem Jahr 2013

Zunächst ein mal ein paar harte Zahlen über den Umfang, mit dem ich mein Hobby betreibe: Insgesamt bin ich an 47 Tagen im letzten Jahr fliegen gewesen. Dabei habe ich insgesamt 230  Akkuladungen verflogen und war in Summe stolze 27 Stunden und 51 Minuten in der Luft – also mehr als einen gesamten Tag bin ich im Vorjahr mit meinen Modellen geflogen! Währenddessen bin ich inklusive Zwischenstopps 752 Mal gelandet, das sind 16 Landungen pro Flugtag oder 3,3 Landungen pro Akkuladung. Alles in allem ist das wesentlich mehr, als ich vermutet hätte (auch wenn sicher noch der eine oder andere Flugtag mehr möglich gewesen wäre ;-))

Modelle

Was die Landungen betrifft, war die Multiplex Funcub mein absoluter Favorit: 226 Landungen (30% der gesamten Landungen) habe ich mit diesem Modell absolviert. Platz 2 ist für mich durchaus überraschend, aber offenbar bin ich mit diesem Fluggerät doch mehr als vermutet unterwegs gewesen: 116 Landungen (15,4%) gehen auf das Konto meiner DJI F550. Knapp danach folgt die UMX Beast 3D BNF mit immerhin noch 92 Landungen (12,2%). Das heißt also, die drei meistgelandeten Flugzeuge machen gut die Hälfte aller Landungen im Vorjahr aus.

Bei der Flugdauer sieht es ähnlich aus: am längsten war meine Multiplex Funcub mit 384 Minuten in der Luft. Danach folgt gleich dahinter wieder die  DJI F550 mit 370 Minuten. Am drittlängsten war ich mit meiner Multiplex Parkmaster 3D fliegen – immerhin noch 287 Minuten.

Wenn ich über das vergangene Jahr nachdenke, kommen mir die Werte plausibel vor. Einzig überraschend war für mich der hohe Anteil der DJI F550 an den Flügen – offenbar vergehen FPV-Flüge gefühlt einfach schneller als andere… 😉 Erwartet hatte ich auch, dass die Parkmaster, zumindest was die Flugzeit anbelangt, vorne mit dabei ist – schließlich fliege ich das Modell sehr gern. Allerdings versuche ich mich damit auch mehr an Flugfiguren als an Landungen, was sich ja auch in der Statistik wieder spiegelt.

Schäden

Das waren erst einmal die schönen Seiten des Fliegens. Was ist aber alles kaputt geworden im letzten Jahr? Es zeigt sich, dass es gar nicht mal so viel war: von den 230 Akkuladungen sind nur 13 Flüge mit Schäden zu Ende gegangen – für die Statistiker: 5,6% aller Flüge waren also „nicht ganz“ erfolgreich. Für eine gewerbliche Airline wäre das katastrophal. Für mich als Hobby-Modellpilot finde ich das eigentlich ganz passabel. Vor allem, wenn man sich ansieht, was kaputt geworden ist: 7 Mal musste ich eine Luftschraube tauschen, 2 Servos haben gestreikt und 5 Mal war etwas an einem Fahrwerk nach einer zu harten (Außen-)Landung defekt. Ein Flug hat mit einer Baumlandung geendet, bei der eine größere Reparatur nötig war. Dabei musste ich die Tragflächen der Funcub gerade biegen und kleben und beim Motor die Welle tauschen. Last but not least: Bei einem weiteren Crash musste ich eine neue Haube für die GeeBee konstruieren und mit meinem 3D-Drucker bauen.

Fazit

Jetzt kann ich auf die oft gestellte Frage „Wie viel Zeit steckst du eigentlich ins Modellfliegen?“ eine gute Antwort liefern. Darüber hinaus bin ich überrascht, wie wenig eigentlich im Vorjahr kaputt gegangen ist. Auf jeden Fall werde ich auch heuer wieder Buch führen und dann schauen, wie sehr sich mein Engagement in den Modellflug sich im Laufe der Zeit vielleicht verändert.

Vielleicht habe ich euch ja mit den vielen Zahlen nicht nur verschreckt sondern auch ein wenig Lust auf das Mitschreiben gemacht. Falls das so ist, stelle ich euch die Vorlage für das Fluglog gerne hier zur Verfügung.

Was haltet ihr grundsätzlich davon, die Aktivitäten im Modellflug mitzuschreiben? Spannend oder doch nur nutzlose Information? Ich freue mich über eure Meinung zum Thema!

1 Antwort

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  1. […] stolze 12 Modelle angewachsen, von denen fast alle flugfähig sind. Außerdem bin ich in dem Jahr sehr viel geflogen: insgesamt habe ich es auf 27 Stunden und 51 Minuten reine Flugzeit gebracht und bin 752 Mal […]

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